Drying Solid Recovered Fuel (SRF) with FlowDrya industrial drying system

SRF-Trockner Hersteller in Deutschland

So trocknen wir SRF

Sie suchen SRF-Trockner Hersteller in Deutschland? STRONGA baut FlowDrya Anlagen auftragsbezogen in Hertfordshire und liefert sie nach Deutschland — den rechtlichen und wirtschaftlichen Kontext finden Sie unten.

FlowDrya SRF-Trockner werden nach Maß im Werk von STRONGA in Hertfordshire gefertigt und an deutsche Brennstoffproduzenten geliefert, wenngleich bisher keine FlowDrya-SRF-Anlage im Land dokumentiert ist. Ersatzbrennstoff (Solid Recovered Fuel) ist der klassifizierte, höherwertige Verwandte von RDF: Er wird nach EN ISO 21640 anhand von Heizwert, Chlor und Quecksilber klassifiziert, und Feuchte ist der Hebel, der die Energieklasse bestimmt. Das Deponieverbot von 2005 zwingt den brennbaren Anteil des Abfalls in die Verwertung, und die 17. BImSchV legt die Emissionsgrenzwerte fest, unter denen SRF mitverbrannt wird. Das Trocknen des Brennstoffs auf eine niedrige, gleichmäßige Feuchte — typischerweise unter 20 % — hebt und stabilisiert den Heizwert, sodass er seine Klasse hält. Der bewegliche Boden der FlowDrya trocknet die leichte, faserige SRF-Mischung ohne Austrag.

Belieferung: Deutschland

Wir liefern nach Deutschland von unserem Werk in Hertfordshire — eine dokumentierte SRF-Anlage in Deutschland haben wir bislang nicht.

Rechtlicher Rahmen

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist Deutschlands abfallrechtliches Rahmengesetz und setzt die EU-Abfallrahmenrichtlinie in nationales Recht um. Sein § 6 legt eine fünfstufige Abfallhierarchie fest — Vermeidung, Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling, sonstige Verwertung einschließlich energetischer Verwertung, und erst danach Beseitigung — sodass ein Betrieb, der nassen Reststoff zu einem Brennstoff oder einem Bodenprodukt trocknet, als Verwertung gilt und in der rechtlichen Rangordnung über der Beseitigung steht, statt auf einer Deponie zu landen.

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/krwg/ · geprüft 2026-08

Seit 2005 verbietet Deutschland die Deponierung von unbehandeltem Siedlungsabfall und Abfall mit hohem organischem Anteil. Nach der Deponieverordnung muss siedlungsabfallähnlicher Abfall vorbehandelt werden — durch Verbrennung oder mechanisch-biologische Behandlung, und unterhalb strenger Grenzwerte für den organischen Anteil gehalten werden — bevor ein Reststoff deponiert werden darf, was die billige Beseitigung verschließt und nasse, biologisch abbaubare Reststoffe hin zu Trocknung und Verwertung drängt.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/en/topics/waste-resources/waste-disposal/landfill · geprüft 2026-08

Die Verbrennung von aus Abfall und Biomasse gewonnenen Brennstoffen — einschließlich Mitverbrennung neben Klinker in Zementöfen und in Kraftwerken — wird durch die 17. BImSchV geregelt, die Verordnung über die Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen, die die Emissionsgrenzwerte festlegt, die eine solche Anlage einhalten muss. Ein getrockneter Ersatzbrennstoff mit gleichbleibend niedriger Feuchte und dokumentierter Qualität ist genau das, was diese zugelassenen Mitverbrennungsanlagen anstelle von fossilem Brennstoff abnehmen können.

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_17_2013/ · geprüft 2026-08

Geltende Normen: EN ISO 21640, EN ISO 17225-4, EN ISO 18134, RAL quality assurance for compost and digestate (BGK).

Wirtschaftlicher Kontext

Deutschland bepreist Kohlenstoffemissionen bei Heiz- und Verkehrskraftstoffen über sein nationales Emissionshandelssystem (nEHS) nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG): Der Fixpreis stieg von 25 Euro pro Tonne CO2 im Jahr 2021 auf 55 Euro im Jahr 2025, und ab 2026 werden Zertifikate innerhalb eines Korridors von 55 bis 65 Euro versteigert; Kohle ist seit 2023 einbezogen, Abfallbrennstoffe seit 2024. Dies besteht zusätzlich zum EU-Emissionshandelssystem für die Schwerindustrie, sodass der Ersatz von Kohle oder Petrolkoks durch einen getrockneten, aus Abfall oder Biomasse gewonnenen Brennstoff eine reale und steigende Abgabe pro Tonne vermeidet.

Quelle: https://www.dehst.de/EN/Topics/nEHS/understanding-nEHS/understanding-nehs_artikel.html · geprüft 2026-08

Die deutsche Zementindustrie gehört weltweit zu den intensivsten Nutzern alternativer Brennstoffe, was eine tiefe inländische Nachfrage nach einem getrockneten, spezifikationskonformen Ersatzbrennstoff untermauert: Umweltdaten des VDZ beziffern die thermische Substitutionsrate des Sektors auf rund 74 Prozent, davon rund ein Drittel Biomasse. Diese Nachfrage belohnt eine niedrige, gleichmäßige Feuchte und einen dokumentierten Heizwert.

Quelle: https://www.vdz-online.de/en/news-1/vdzs-environmental-data-2023-published · geprüft 2026-08

Zugekaufter Strom ist ein realer Kostenfaktor: Eurostat beziffert Deutschlands Nicht-Haushalts- (Industrie-)Strompreis für die zweite Hälfte von 2025, einen der höchsten in der EU, auf 0.2264 Euro pro kWh, was Trocknungssysteme begünstigt, die auf zurückgewonnener Ofen-, Kessel- oder Abgaswärme aufbauen, statt auf Netzstrom.

Quelle: https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20260508-2 · geprüft 2026-08

Auch Industriegas ist teuer: Eurostat beziffert den deutschen Nicht-Haushalts-Erdgaspreis für die zweite Hälfte von 2025, erneut einen der höchsten in der EU, auf 0.0713 Euro pro kWh, sodass der Betrieb eines Trockners mit dem eigenen Überschuss an Kraft-Wärme-Kopplung eines Standorts statt mit zugekauftem Gas die Betriebsmarge schützt.

Quelle: https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20260508-3 · geprüft 2026-08

Beispielrechnung (Annahmen angegeben):

Es gibt einen starken deutschen Markt für klassifiziertes SRF. Die Zementindustrie ersetzt bereits etwa 74 Prozent ihres Ofenbrennstoffs durch Alternativbrennstoffe, sodass ein Brennstoff, der eine dokumentierte EN-ISO-21640-Klasse erfüllt, auf eine etablierte Nachfrage trifft. Das Verbrennen von SRF anstelle von Kohle oder Petrolkoks entgeht zudem dem nationalen CO2-Preis — 55 Euro pro Tonne CO2 im Jahr 2025, ab 2026 in einer Auktion von 55 bis 65 Euro — zusätzlich zum EU-Emissionshandelssystem. Bei Industriestrom von 0.2264 Euro pro kWh und Gas von 0.0713 Euro pro kWh ist der Trocknungsschritt nur mit zurückgewonnener Wärme wirtschaftlich, nicht mit zugekaufter Energie. Ein trockener, hochklassifizierter Brennstoff erzielt zudem einen besseren Abgabepreis als ein feuchter, herabgestufter. Annahmen: Brennstoffklasse, Abnahmepreis und Wärmequelle variieren je nach Standort.

Die Angaben sind Richtwerte und wurden zuletzt im August 2026 geprüft; Energie- und Entsorgungspreise ändern sich — kontaktieren Sie uns für eine aktuelle Einschätzung.

SRF-Trockner Hersteller in Deutschland — FAQ

Liefern Sie SRF-Trockner in Deutschland?

Ja, aus Hertfordshire. Wir haben noch keine in Betrieb genommene SRF-Anlage im Land und werden das nicht suggerieren; die FlowDrya-Plattform ist identisch mit der auf unseren britischen Referenzanlagen.

Wie unterscheidet sich SRF von RDF?

SRF ist die klassifizierte, qualitätsgesicherte Form: Es wird nach EN ISO 21640 anhand von Heizwert, Chlor und Quecksilber klassifiziert, während RDF loser ist. Diese Klassifizierung erzielt einen besseren Preis, verlangt aber die niedrige, konsistente Feuchte, die ein Trockner liefert.

Welche Feuchteklasse braucht SRF?

Käufer wollen eine niedrige, stabile Feuchte — üblicherweise unter 20 %, und niedriger für Premiumklassen —, weil Wasser den unteren Heizwert senkt und den Brennstoff in eine niedrigere Klasse ziehen kann. FlowDrya wird auf die im Vertrag festgelegte Klasse eingestellt.

Welche Regeln gelten für die Mitverbrennung von SRF?

Die 17. BImSchV regelt die Emissionsgrenzwerte, wenn SRF in einem Zementofen oder Kraftwerk verbrannt wird. Ein getrockneter Brennstoff dokumentierter, gleichbleibender Qualität hilft dem Betreiber, diese Grenzwerte einzuhalten.

Bewältigt die FlowDrya leichtes, faseriges SRF?

Ja. Der geschlossene bewegliche Boden trocknet die flauschige, dichtearme SRF-Mischung gleichmäßig und ohne den Austrag, der luftgetragene Trocknungssysteme beeinträchtigt.

Wie lange hält ein SRF-Trockner im Betrieb?

Die FlowDrya hat wenige bewegliche Teile und eine über Jahrzehnte gemessene Betriebsdauer, sodass ein Brennstoffproduzent ein langlebiges, wartungsarmes Anlagegut erhält. Diese Zuverlässigkeit zählt, wenn ein Liefervertrag mit einem Zementwerk Saison für Saison ohne Unterbrechung eingehalten werden muss.